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Die Haut Ihres Hundes

Bakterielle Infektionen

Bakterielle Hautinfektionen, auch Pyodermie genannt, treten besonders häufig bei Hunden auf. Es handelt sich hierbei um eine eitrige Infektion der Haut, die in der Regel mit Juckreiz, Rötungen, Ausschlag, Krusten und Pusteln einhergeht.

Ursachen

Eine bakterielle Hautinfektion (Pyodermie) wird oftmals durch eine andere Vorerkrankung ausgelöst, wie zum Beispiel:

  • Parasiten,
  • eine endokrine Erkrankung (Drüsenerkrankung),
  • Allergien gegen Flöhe, Umweltallergene oder Nahrungsmittelbestandteile.

Sie tritt dann auf, wenn die natürlichen Abwehrkräfte der Haut geschwächt sind und sich infolgedessen die natürlich vorkommenden Hautbakterien (wie Staphylokokken) übermäßig vermehren können. Auch Pilze können sich solche Veränderungen der Haut zu Nutze machen und sich vervielfachen. 

Symptome

Bakterielle Dermatitis kann am ganzen Körper oder nur an einzelnen Teilbereichen auftreten, z.B. in den Hautfalten oder in Form von Akne oder Hot Spots

Während grundsätzlich jeder Hund betroffen sein kann, sind einige Hunderassen, wie zum Beispiel Deutsche Schäferhunde oder Hunde mit ausgeprägten Hautfalten (Möpse, SharPeis) besonders anfällig für bakterielle Dermatitis.

Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Hund an eine bakteriellen Hautinfektion leidet, konsultieren Sie Ihren Tierarzt. Nur er kann eine genaue Diagnose stellen und Sie bezüglich der Behandlung beraten.

6 Tipps zur Reinigung der Haut Ihres Hundes

Die Desinfektion der Haut zur Unterstützung bei der Wiederherstellung der natürlichen Bakterienpopulation sowie eines gesunden Ökosystems der Hautbarriere und die Linderung der Reizung sind die Hauptziele der unterstützenden Pflege.

  1. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund an einer bakteriellen Infektion leidet. Die Behandlungsmaßnahmen sind von der jeweiligen Diagnose abhängig.
  2. Unterstützen Sie die Hautbarriere Ihres Tieres. Der Einsatz von hochwertigen Pflegeprodukten, die die Hautbarriere wiederherstellen bzw. stärken. Bei bakteriellen Infektionen wählen Sie Produkte mit einer antiseptischen Wirkung.
  3. Pflegen und bürsten Sie Ihren Hund regelmäßig. Auch die Reinigung von Hautfalten, Ohren und Pfotenzwischenräumen ist wichtig.
  4. Schützen Sie Ihr Haustier vor Parasiten: behandeln Sie regelmäßig gegen Flöhe und Zecken mit einem abwehrenden Spot-On-Präparat.
  5. Füttern Sie Ihr Haustier mit hochwertiger und ausgewogener Nahrung. Ergänzen Sie die Ernährung auf Empfehlung Ihres Tierarztes um essentielle Fettsäuren, Vitamine und Mineralien.
  6. Planen  Sie zur Beobachtung des Hautzustandes Ihres Hundes regelmäßige Check-Up-Untersuchungen bei Ihrem Tierarzt

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