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Die Haut Ihres Hundes

Pilzinfektionen

Malassezien sind Pilze, die zur natürlichen Hautflora gehören. Ist jedoch das Gleichgewicht der Haut gestört, kann dies zu einem übermäßigen Wachstum der Malassezien und somit zu Hauterkrankungen führen. 

Ursachen

Malassezien-Dermatitis wird durch eine Hefeart (Pilz) verursacht, die sich auf der Haut und in den Ohren von Hunden befindet.

Obwohl der Erreger zur natürlichen Hautflora zählt, kann eine Überbesiedelung dieses Mikroorganismus eine Hautentzündung oder Dermatitis hervorrufen.

Auslöser sind oftmals Grunderkrankungen, wie Parasiten, eine endokrine Erkrankung (Drüsenerkrankung) oder Allergien gegen Flöhe oder Lebensmittelbestandteile. Hunde mit Allergien oder fettiger/schuppiger Haut scheinen besonders anfällig für Überbesiedelung durch Hefepilze zu sein.

Symptome

Die Überbesiedelung von Hefepilzen verursacht Hautirritationen, Haarausfall sowie gerötete, fettige, unangenehm riechende Haut, bei der die betroffenen Stellen immer dunkler werden (Hyperpigmentierung). 

In chronischen Fällen wird die Haut zusätzlich dicker. Am häufigsten betroffen sind Achseln, Unterhals, Ohren, Pfoten und Nagelbett. Die chronische Infektion kann zur Rötung der Haut führen, besonders häufig tritt dies zwischen den Zehen oder am Schwanz auf.

Einige Hunderassen, einschließlich Pudel, Dackel und West Highland White Terrier, sind besonders anfällig für Malassezien-Dermatitis.

6 Tipps bei Pilzinfektionen

Hauptziel der dermatologischen Pflege bei Pilzinfektionen ist die Desinfektion der Haut, um die Anzahl von Malassezien wieder
auf die natürliche Population zu senken und Reizungen zu lindern.

  1. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, wenn Sie vermuten, dass Ihr Tier an einer Pilzinfektion leidet. Die Behandlungsmaßnahmen sind von der jeweiligen Diagnose abhängig.
  2. Unterstützen Sie die Hautbarriere Ihres Lieblings durch den Einsatz von hochwertigen Pflegeprodukten, die die Hautbarriere wiederherstellen bzw. stärken. Bei Pilzinfektionen wählen Sie Produkte mit antiseptischer Wirkung.
  3. Pflegen und bürsten Sie Ihren Hund regelmäßig und reinigen Sie seine Hautfalten, Ohren und Pfotenzwischenräume.
  4. Schützen Sie Ihr Haustier vor Parasiten: behandeln Sie regelmäßig gegen Flöhe und Zecken mit einem abwehrenden Spot-On-Präparat.
  5. Füttern Sie Ihr Haustier mit hochwertiger und ausgewogener Nahrung. Ergänzen Sie die Ernährung auf Empfehlung Ihres Tierarztes um essentielle Fettsäuren, Vitamine und Mineralien.
  6. Planen Sie zur Beobachtung des Hautzustandes Ihres Hundes regelmäßige Check-Up-Untersuchungen bei Ihrem Tierarzt

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