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Die Haut Ihres Hundes

Fettige oder schuppige Haut

Hat Ihr Hund fettige oder schuppige Haut, leidet er unter Umständen an Seborrhoe. 

Ursachen

Der Grund für die Abschuppung der Haut ist ein Ungleichgewicht zwischen neuen und absterbenden Hautzellen, das durch eine Störung der Zellerneuerung verursacht wird.

Diese Abschuppung bezeichnet man auch als Seborrhoe. Hierbei gibt es zwei Formen von Seborrhoe: die fettige oder ölige Seborrhoe (bei Talgüberproduktion) und die trockene Seborrhoe (bei Talgunterproduktion). 

Oft liegen Erkrankungen wie Allergien, Hormonstörungen und Mangelerscheinungen zugrunde, die das Ökosystem der Haut in ein Ungleichgewicht bringen und dadurch sekundär zu einer Seborrhoe führen.

Doch es gibt auch die erblich bedingte Seborrhoe, die vor allem junge Hunde bestimmter Rassen betrifft. Hierzu zählen unter anderem West Highland White Terrier, Dackel und Labrador Retriever. Bei Shar Peis tritt die primäre Seborrhoe besonders in den Hautfalten auf. 

Symptome

Fettige Haut sondert eine wachsartige, schmierige Substanz auf der Haut des Hundes ab, unter Umständen sind Mitesser sichtbar. Aufgrund der Überproduktion von freien Fettsäuren, die mit einem charakteristischen Geruch nach "ranziger Butter" einhergeht, riechen die Hunde oftmals unangenehm.

Bei trockener Haut treten häufiger Schuppen auf, der Talgmangel reizt die Haut zusätzlich. Auch Hyperpigmentierung und Haarverlust sind übliche Anzeichen.

Die durch die Seborrhoe verursachten Schäden in der natürlichen Schutzbarriere der Haut begünstigen wiederum Infektionen durch Bakterien oder Pilze. Ebenso kann Juckreiz auftreten. In manchen Fällen sind die Ohren oder der Schwanz ('stud tail') oder aber nur einzelne Körperteile betroffen.

Der 'Stud tail' beschreibt eine überaktive Talgdrüse auf dem oberen Teil des Schwanzes. Diese Drüse produziert sowohl Talg als auch Pheromone, die dem Markierverhalten und der sexuellen Kommunikation dienen.

6 Tipps für ein gesundes Fell

Glänzendes Fell spiegelt ein gesundes Haustier wider. Hier erfahren Sie, wie Sie helfen können.

  1. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, wenn Sie fettiges Fell oder Schuppen bei Ihrem Hund feststellen. Die Behandlungsmaßnahmen sind von der jeweiligen Diagnose abhängig.
  2. Unterstützen Sie die Hautbarriere Ihres Lieblings durch den Einsatz von hochwertigen Pflegeprodukten, die die Hautbarriere wiederherstellen bzw. stärken. Bei fettiger oder schuppiger Haut wählen Sie ein talgregulierendes Pflegeprodukt.
  3. Füttern Sie Ihr Haustier mit hochwertiger und ausgewogener Nahrung. Ergänzen Sie die Ernährung auf Empfehlung Ihres Tierarztes um essentielle Fettsäuren, Vitamine und Mineralien.
  4. Da übergewichtige Hunde anfälliger für hormonelle Ungleichgewichte sind, sollten Sie darauf achten, ein gesundes Gewicht zu halten.
  5. Schützen Sie Ihres Hundes vor Parasiten: behandeln Sie regelmäßig gegen Flöhe und Zecken mit einem abwehrenden Spot-On-Präparat.
  6. Planen Sie zur Beobachtung des Hautzustandes Ihres Hundes regelmäßige Check-Up-Untersuchungen bei Ihrem Tierarzt.

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