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Die Haut Ihrer Katze

Infektionen

Reinigung infizierter Plaques

Was passiert?

Eine bakterielle Hautinfektion oder Pyodermie tritt bei Katzen seltener auf als bei Hunden und bedarf einiger Wochen Behandlung. 

Ursachen

Eine bakterielle Dermatitis oder Hautinfektion (Pyodermie) wird in den meisten Fällen durch eine Grunderkrankung, wie Parasiten, eine endokrine Erkrankung oder Allergien gegen Flöhe oder Lebensmittelbestandteile, ausgelöst.

Sie tritt dann auf, wenn die natürlichen Abwehrkräfte der Haut durch das Lecken und Kratzen der Katze, welches wiederum eine Überbesiedelung häufig vorkommender Hautbakterien (z. B. Staphylokokken) verursacht, ausfallen.

Auch andere Organismen, wie Hefepilze oder Pilze, können die Veränderungen der Haut nutzen und sich vermehren.

 

Anzeichen

Bakterielle Dermatitis kann allgemein oder nur auf bestimmten Bereichen der Körpers, wie dem Kopf oder Hals, auftreten. Bei eosinophilen Plaques auf dem Bauch leckt sich die Katze permanent an den betroffenen Stellen, wodurch sich diese infizieren können. Auch Akne am Kinn der Katze ist ein beobachtbares Anzeichen. 

Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, der sich auf die Behandlung des zugrunde liegenden Problems konzentrieren wird und Sie beim Umgang mit der Erkrankung beraten kann.

6 Tipps für die Reinigung der Haut ihrer Katze

Die Desinfektion der Haut zur Wiederherstellung der natürlichen bakteriellen Population und eines gesunden Ökosystems oder Hautbarriere sowie die Linderung der Reizung sind die Hauptziele der unterstützenden Pflege.

  1. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt zur Identifikation des Problems und der Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung. Die Behandlungsmaßnahmen sind von der jeweiligen Diagnose abhängig.
  2. Unterstützen Sie die Kontrolle des Zustandes durch den Einsatz von hochwertigem Shampoo, Mousse oder Tüchern, um die Reizung zu lindern und das Ökosystem der Hautbarriere wiederherzustellen. Wählen Sie spezielle Rezepturen mit antiseptischer Wirkung.
  3. Pflegen und bürsten Sie Ihre Katze regelmäßig und reinigen Sie die Hautfalten und Ohren.
  4. Schützen Sie Ihr Haustier vor Parasiten: behandeln Sie regelmäßig gegen Flöhe, Zecken und Würmer.
  5. Füttern Sie Ihre Katze mit hochwertiger und ausgewogener Nahrung. Ergänzen Sie die Ernährung auf Empfehlung Ihres Tierarztes um essentielle Fettsäuren, Vitamine und Mineralien.
  6. Planen Sie zur Beobachtung des Hautzustandes Ihres Hundes regelmäßige Check-Up-Untersuchungen mit Ihrem Tierarzt. Um die Entwicklungen zu zeigen, können Sie Ihrem Tierarzt auch Bilder von Ihrer Katze schicken.

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